Sanitätswerk Lübke - Fachinstitut für Brandschutz und Notfallmanagement
Sanitätsdienst
Das Sanitätswerk Lübke ist kein Rettungsdienst sondern ein Sanitätsdienst. Der Rettungsdienst wird bei Notfällen erst alarmiert und trifft dann am Einsatzort ein. Der Sanitätsdienst hingegen ist bereits an einem Ort gebunden wo er dann die notfallmedizinische Versorgung durchführt bis der Rettungsdienst den Patienten dann in ein geeignet Krankenhaus transportiert.
In der Fachliteratur wird diese vorbeugende Bereitstellung von sanitätsdienstlichen Helfern und Einsatzkräften zur nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr landauf, landab als Sanitätsdienst oder Sicherheitswachdienst bezeichnet. Hier lässt sich eine gewisse Nähe zu den Brandsicherheitswachen/ Brandwachen der Feuerwehren erkennen. Damit ist der vorbeugende Brandschutz bei Veranstaltungen, etc. gemeint.
Wir stellen für Ihre Veranstaltung, Event und Feierlich- und Festlichkeit den Sanitätsdienst.
Dieser kann behördlich als auch Privat angeordnet werden. Eine einheitliche, rechtliche Grundlage gibt es in Deutschland nicht!
Da wir ein qualitatives privates Sanitätsdienstunternehmen sind haben wir ebenfalls die Zulassung nach BGG 949 und können den betrieblichen Sanitätsdienst in Firmen, Einrichtungen, Betrieben und auf Baustellen mit unserem zuverlässigen Stammpersonal durchführen.
Falls Sie es wünschen erscheinen wir der Veranstaltung ermessen in geeigneter Kleidung. Das heißt in "Uniform" oder auch in "Zivil".
Das Wohlbefinden Ihrer Gäste liegt uns sehr am Herzen!
Für jegliche notfallmedizinische Erstversorgung sind wir bestens gerüstet und können neben den allgemeinen Basismaßnahmen immer eine gute medizinische Erstversorgung sicherstellen.

Wir garantieren für die Sicherheit Ihrer Gäste und Mitarbeiter!

Die Kosten für den Sanitätsdienst trägt vollständig der Veranstalter bzw. der Auftraggeber. Da es sich um einen privatrechtlichen Vertrag zwischen Veranstalter und Dienstleister (Sanitätswerk Lübke) handelt, sind diese Kosten frei verhandelbar.
Die Zuständigkeit des Sanitätsdienstes bezieht sich auf die medizinische Erstversorgung von Patienten auf dem Veranstaltungsgelände. Der Transport von Patienten in eine geeignete Klinik ist in der Regel die Aufgabe des öffentlichen Rettungsdienstes, nicht aber des Sanitätsdienstes. Dazu einen Auszug aus dem Runderlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (NRW) vom 24. November 2006:

Der Sanitätsdienst bei Veranstaltungen fällt nicht unter den Regelungsbereich des RettG NRW. Es handelt sich um ein Betätigungsfeld bei Sportveranstaltungen, Volks- und Straßenfesten sowie Großveranstaltungen und umfasst Betreuungs- und Hilfeleistungsmaßnahmen für Teilnehmer und Zuschauer." 

Genau an dieser Stelle ommt eine wichtige Abgrenzung zum Rettungsdienst ins Spiel.
Denn der Rettungsdienst bzw. die Notfallrettung hat die Aufgabe, bei Notfallpatienten lebensrettende Maßnahmen am Notfallort durchzuführen, deren Transportfähigkeit herzustellen und sie unter Aufrechterhaltung der Transportfähigkeit und Vermeidung weiterer Schäden mit Notarzt oder Rettungswagen zu befördern (RettG NRW §2).
Da die Sicherheit der Veranstaltung nicht unterversorgt sein darf, ist also ein Transport seitens des Sanitätsdienstes nicht zulässig.

betrieblicher Sanitätsdienst
Hilfeleistungsstufenmodell
Stufe 1:
mindestens 1 ausgebildeter Betriebssanitäter
Dokumentation nach BG-Richtlinie
flexible Bereitstellungszeiten
First-Responder-Einsatzmaterial nach DIN 13155
Verbandmaterial nach DIN 13157 bzw. DIN 13169
Basis Behandlungsleistungen

Stufe 2:
mindestens 1 ausgebildeter Betriebssanitäter
Dokumentation nach BG-Richtlinie
feste Bereitstellungszeiten
First-Responder-Einsatzmaterial nach DIN 13155
Verbandmaterial nach DIN 13157 bzw. DIN 13169
Basis Behandlungsleistungen

Stufe 3:
mindestens 1 ausgebildeter Betriebssanitäter
Dokumentation nach BG-Richtlinie
feste oder flexible Bereitstellungszeiten
Einsatzmaterial Notfallrucksack nach DIN 13232:2011
First-Responder-Einsatzmaterial nach DIN 13155
Verbandmaterial nach DIN 13157 bzw. DIN 13169
zusätzliche Behandlungsleistungen
Organisation der zuständigen D-Arzt-Listen und Krankenhäuser
eventuelle Übernahme einer mobilen Notrufzentrale
Organisation der Ersten Hilfe (BG/ GUV-1510)
Organisation der Ersten Hilfe (BG/ GUV-1503)
Unterweisungen nach §§ 4 UVV, 12 ArbSichG
eventuelle Organisation des Transportes

Stufe 4:
mindestens 2 ausgebildete Betriebssanitäter
Dokumentation nach BG-Richtlinie
feste oder flexible Bereitstellungszeiten
Einsatzmaterial Notfallrucksack nach DIN 13232:2011
First-Responder-Einsatzmaterial nach DIN 13155
Verbandmaterial nach DIN 13157 bzw. DIN 13169
zusätzliche Behandlungsleistungen
Organisation der zuständigen D-Arzt-Listen und Krankenhäuser
eventuelle Übernahme einer mobilen Notrufzentrale
Organisation der Ersten Hilfe (BG/ GUV-1510)
Organisation der Ersten Hilfe (BG/ GUV-1503)
Unterweisungen nach §§ 4 UVV, 12 ArbSichG
eventuelle Organisation des Transportes


Falls Sie hierzu genaue Fragen haben sollten, was den Ablauf und die Kosten anbetrifft, so können Sie sich jederzeit an uns wenden. Wir beraten Sie gerne!

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